In den letzten zwei Jahren hat der Einsatz von Robotern in industriellen Prozessen vor allem aufgrund ihrer Vielseitigkeit stark zugenommen.
In dieser Zeit haben wir gemeinsam an Maschinenprojekten in den traditionellen Bereichen der Kfz-Mechanik, aber auch in Bereichen gearbeitet, die gemeinhin als ungewöhnlich gelten, wie beispielsweise die Herstellung chemisch-medizinischer Verbindungen und die Verarbeitung von Lebensmitteln, wobei wir stets ein Höchstmaß an Effizienz und Sicherheit bei den Umzäunungen gewährleistet haben.
In diesem Fall musste unser Kunde, ein Roboterintegrator, der seit vielen Jahren im Bereich der industriellen Automatisierung tätig ist, einen anthropomorphen Produktverpackungsroboter in einer umweltzertifizierten Fabrik mit strengen Vorschriften installieren.
Zusätzlich zu den für die CE-Zertifizierung erforderlichen Standardanforderungen:
Typ C
UNI EN ISO 10218
Sicherheitsanforderungen für Industrieroboter – Teil 2: Robotersysteme und Integration
Typ B
ISO 14123
Sicherheit von Maschinen – Minderung von Gesundheitsrisiken durch von Maschinen freigesetzte Gefahrstoffe.
UNI EN 1672
Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung – Grundbegriffe – Teil 2: Hygieneanforderungen
UNI EN ISO 953
Sicherheit von Maschinen – Schutzeinrichtungen – Allgemeine Anforderungen an die Auslegung und den Bau von ortsfesten und beweglichen Schutzeinrichtungen
UNI EN ISO 14119
Sicherheit von Maschinen – Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit Schutzeinrichtungen – Grundsätze für die Auslegung und Auswahl
UNI EN ISO 13857
Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsabstände zur Verhinderung des Eindringens von Ober- und Untergliedmaßen in Gefahrenbereiche
Es waren ästhetische und funktionale Maßnahmen erforderlich, wobei insbesondere die in UNI EN ISO 12100 beschriebenen ergonomischen Grundsätze zu berücksichtigen waren.

Wir haben gemeinsam die besten austenitischen Stähle der Sorte AISI 304 ausgewählt und eine Schweißspezifikation auf höchstem Qualitätsniveau festgelegt, die eine Null-Nachbearbeitung aller WIG-Schweißnähte sowie eine anschließende manuelle Satinierung der Verbindungsstellen vorsieht, sodass wir das vollständige Fehlen von Unregelmäßigkeiten und Verschmutzungen auf den Oberflächen garantieren können.
Es waren mehr als 40 Stunden technische Entwicklungsarbeit erforderlich, um die Sicherheitsanforderungen mit den ästhetischen Vorstellungen des Kunden in Einklang zu bringen, sowie rund 300 Stunden handwerkliche Arbeit – eine Kombination aus Technik und Handwerkskunst, die im Bereich des industriellen Schutzes ihresgleichen sucht.





