Accessafe adeguamento sicurezze di una testa verniciante

Perimetra-Funktionssicherheit für die Nachrüstung der Schutzvorrichtung eines Beschichtungskopfes

Einleitung

Accessafe wurde beauftragt, ein Projekt zur nachträglichen Sicherheitsnachrüstung einer Lackiermaschine zu entwickeln, die den Mitarbeitern im Werk vom Auftraggeber bereits vor Inkrafttreten des Präsidialdekrets 459/96 zur Verfügung gestellt worden war und daher keine CE-Kennzeichnung aufwies.

Auf der Grundlage der Begutachtung vor Ort und der Angaben der an der Anlage tätigen Bediener wurde festgestellt, dass die Maschinen den Mindestanforderungen von Anhang 5 des italienischen Gesetzesdekrets 81/08 entsprechen müssen. Durch die Nachrüstung erfüllt die Maschine nun die Anforderungen der Richtlinie ATEX 2014/34, der Maschinenrichtlinie 42/2006 sowie die unten aufgeführten harmonisierten Normen:

  • EN 12100: 2010 Sicherheit von Maschinen
  • EN ISO 13857: 2008 Sicherheitsabstände für die oberen und unteren Gliedmaßen
  • EN 349: 2008 Mindestabstände zur Vermeidung von Quetschgefahren
  • EN ISO 13850: 2015 Not-Aus-Schalter
  • EN 14119: 2013 – An Schutzvorrichtungen angeschlossene Verriegelungseinrichtungen
  • EN 14120: 2015 Feste und bewegliche Schutzeinrichtungen
  • EN 1037: 2008 Verhinderung eines unerwarteten Anlaufs
  • EN 547: 2009-1 Körpermaße: Zugangsöffnungen für den gesamten Körper
  • EN 547: 2009-2 Körpermaße – Öffnungen für den Zugang zu Gliedmaßen
  • EN 547: 2009-3 Körpermaße des Menschen – anthropometrische Daten
  • EN ISO 14738: 2009 – Anthropometrische Anforderungen an Arbeitsplätze
  • EN 60204-1:2006 – Elektrische Ausrüstung von Maschinen
  • EN 61439-1:2012 Niederspannungsschaltanlagen – Allgemeine Anforderungen
  • EN 13849-1: 2016 Sicherheitsrelevante Teile von Steuerungssystemen

Projektentwicklung

Meta-Box

Der Projektentwurf sah die Verwendung von Paneelen mit vertikalen Aluminiumprofilrahmen und verzinktem Maschendraht als Füllung vor, die für die Gefahrenbereiche von Maschinen gemäß EN ISO 1357:2008 geeignet sind.

Die für das Projekt verwendeten Profile haben folgende Abmessungen: 32 × 32 – 32 × 45 – 18,5 × 32 – 18,5 × 45 – 45 × 45 – 32 × 45 und wurden gemäß den einschlägigen Normvorgaben der EN 14120:2015 hergestellt.

Accessafe: Sicherheitsverbesserungen für einen Farbsprühkopf

Wir haben ATEX-zertifizierte Positionssensoren von Euchner ausgewählt. Nachfolgend finden Sie eine Liste der jeweiligen Modelle: CES (1-2-3-4-7-8-9-10-11-12) sowie die Zugangsstellen für Fußgänger hinter dem CET (5-6), wie in der folgenden Abbildung dargestellt:

Positionssensoren der Marke Euchner

Die zuvor genannten Komponenten wurden wie folgt angeordnet:

Positionssensoren der Marke Euchner
Positionierung von Positionssensoren der Marke Euchner
Positionssensoren der Marke Euchner

Arbeitsbedingungen

Die Maschine ist mit zwei Arbeitsgruppen namens A und B ausgestattet; im Folgenden wird die Funktionsweise der Sicherheitselemente für beide Beschichtungsköpfe analysiert.

Wenn die Gruppen A und B in Betrieb sind, gelten für die Sicherheitslogik die folgenden Bedingungen:

Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen

Bitte beachten Sie, dass die Maschine nicht betrieben werden kann, wenn die oben aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

WARTUNGSMASSNAHMEN NACH ABSCHLUSS DES UPGRADES

Für den Fall, dass ein Zugang über die Hintertür erforderlich ist, hat Accessafe ein Bedienfeld mit einem schlüsselbetätigten Wahlschalter vorgesehen, um die Zugangstaste zu aktivieren. Sobald die Zugangstaste aktiviert und gedrückt wird, sendet sie eine Stoppanforderung an die betreffende Einheit, die nach dem Anhalten das Magnetventil zur Entriegelung mit Strom versorgt, sodass der Bediener sicher eintreten kann. Für Wartungsarbeiten wird eine Steuerung zum Entfernen des entsprechenden Lackierkopfes bereitgestellt, die den Maschinenzyklus durch Deaktivierung des Sensors (Sensor 2 für Gruppe A – Sensor 3 für Gruppe B) stoppt und so jegliche mögliche Bewegung verhindert.

Sobald der Entnahmevorgang abgeschlossen ist, wird ein Sicherheitssensor in der „REST“-Position aktiviert (bezeichnet als N1 für Gruppe A und N4 für Gruppe B).

Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann der ausgebaute Kopf nicht mehr aktiviert werden, und es ist möglich, das Schutzgehäuse zu entfernen und zu öffnen, um an die Teile zu gelangen, die Gegenstand der Wartungsarbeiten sind. Der zweite Kopf befindet sich weiterhin an seinem Platz und kann, wie zuvor beschrieben, unter den Bedingungen gepanzerter Sensoren arbeiten, da die angebrachten Schutzgehäuse verhindern, dass der Wartungstechniker Zugang zu beweglichen Teilen erhält.

Nach Abschluss der Wartungsarbeiten müssen alle festen Schutzvorrichtungen wieder angebracht und die beweglichen Schutzvorrichtungen geschlossen werden; dies wird durch die Positionierung und Aktivierung der Sicherheitssensoren sichergestellt. Wurden diese Vorgänge nicht durchgeführt, ist es nicht möglich, den gewarteten Beschichtungskopf zurückzusetzen oder in irgendeiner Weise zu bewegen. Sind alle oben genannten Bedingungen erfüllt, können die Sicherheitssensoren über den blauen Lichttaster zurückgesetzt werden, der ein Signal aussendet, um darauf hinzuweisen, dass die Maschine wieder in Betrieb genommen wird.

Wenn die Taste gedrückt wird, beleuchtet ein kontinuierlicher Lichtstrahl den Bereich, und es ist möglich, den Befehl „In Gruppenposition fahren“ zu erteilen, indem der Sicherheitssensor aktiviert und der Arbeitszyklus der Maschine gestartet wird.

Accessafe hat zwei Notruftaster mit Pilzkopf in der Nähe des Bedienerplatzes an der Vorderseite der beiden Lackierstationen installiert.

Weitere Analyse von Marco Vaccarone

CMSE®-zertifizierter Experte für Maschinensicherheit

In diesem Fall ging es darum, einen Bestückungsroboter mit einem Vakuumgreifer zu sichern, der aufgrund der Zerbrechlichkeit des Produkts mit einer niedrigen Geschwindigkeit – also unter 250 mm/s – und einer Leistung von 5 Stück pro Stunde arbeitete.

Auf diese Weise konnten wir das Öffnen des Produktabzugs als Restrisiko handhaben, indem wir spezielle Warnschilder (Richtlinie 92/58/EWG) anbrachten, die auf die mögliche Gefahr hinweisen, sollte der Bediener auf das Förderband steigen. Damit haben wir eine Sicherheitslösung realisiert, die den Einsatz von Lichtschranken überflüssig macht.

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